28. Im Steilhang

Liebe Sarah,

das ist wohl auch mein letzter Beitrag den ich hier schreibe. Denn es ist wirklich wahr: unser Studium Content Strategie neigt sich dem Ende zu. Alles, was ich nach diesem Blogpost noch machen muss ist, die Masterarbeit fertig schreiben. Dieses Vorhaben könnte man mit dem Erklimmen eines Berges vergleichen. Der Aufstieg ist seit Beginn des Studiums geplant. Wir sollten also gut darauf vorbereitet sein. Lass’ uns nochmals zurückblicken.

photography of a mountain during day time

Die Grundausrüstung

Im Zuge der vergangenen Semester haben uns Lehrende ihre Vorgehensweisen und Methoden in der Theorie erklärt. Zu den Basics in dieser Phase zählt der Content Audit. Zusätzlich kann eine Competetor Analyse oder eine Case Study für das Planen der Besteigung, der Entwicklung einer Content Strategie, als Basis dienen. Auch die technischen Rahmenbedingung im Hintergrund für eine erfolgreiche Anwendung der Content Strategie gehören zur Grundausrüstung und müssen in dieser frühen Phase definiert werden. Da wie beim Wetter auch die verschiedenen äußere Einflüsse auf die Content Strategie nicht immer planbar sind, sollte das technische Setup so ausgelegt sein, dass man gegebenenfalls auf Änderungen reagieren kann.

Planung

Concept first, surface after

Für eine erfolgreiche Content Strategie ist das die Zeit, um in Recherche zu investieren und die User so gut es geht Kennenzulernen. Verschiedene Methoden, wie User Interviews, Umfragen oder Web- und Social Media Analysen können dabei helfen. Es gilt herauszufinden, wie die User ticken, was sie erreichen möchten und wo es für sie schmerzt und unangenhem ist. Wenn wir an unsere Wanderung denken, gilt es sich darauf zu fokussieren, Blasen an den Füßen nicht einfach mit einem Pflaster zu heilen. Die Route und das Equipement sollten so konzipiert sein, dass Blasen gar nicht erst entstehen. Dabei helfen Fragen wie: Wie lange soll der Weg dauern? Was ist das gewünschte Ziel? Die Ergebnisse der Recherche können in Form von Personas oder Mental Models dargestellt werden. Auch Stakeholder und Expert:innen sollten in dieser Phase miteinbezogen werden, denn diese haben oft einen ganz anderen Blickwinkel und Erfahrungen in Bezug auf das Vorhaben.

two person walking towards mountain covered with snow

Im Basislager

Die richtigen Entscheidungen treffen

Es loht sich früh direkt an den Ort des Geschehens zu reisen und das Vorhaben zu prüfen. In Bezug auf Content Strategy ist eine Feasibility Studie eine Möglichkeit. Ist das Vorhaben wirklich machbar? Lohnt sich das Investment? Gibt es genug Ressourcen? Man ist vor Ort, schleicht um den Berg herum, prüft die ausgehekte Route, generiert Ideen für Anknüpfungsmöglichkeiten, Teamarbeit und Zwischenlager. Wir haben gelernt, welche Methoden in dieser Phase brauchbar sind, diese kommen ganz auf die Art des Projektes an. Es können Customer Journeys, Empathie Maps oder SEO Analysen sein. Es geht darum, die richtige Entscheidung für den Aufstieg zu treffen: welche Methode führt zum gewünschten Ergebnis? Welcher Weg ist der beste? Welche Elemente einer Content Strategie muss ich wann und nutzen damit das Ziel erreicht wird? 

Am Steilhang

Fokus auf Performance

In dieser Phase heißt es, den Plan auszuführen. Die gewählten Methoden umsetzen und ins Tun kommen. Je nach geplantem Ziel stehen auch hier in der Content Strategie unterschiedliche Methoden zur Verfügung. In meinem Fall verwende ich User Tests, Customer- und Empathy Journey Mapping, Content Modelling und ein Concept Statement. Und hier stehe ich momentan: Im Steilhang meiner Masterarbeit. Zur Zeit habe ich einen Schritt zurück gemacht, um mich gut für die letzte Anstrengung vorzubereiten. Noch kann ich den Gipfel nicht sehen und ich werde meinen persönlich geplanten zeitlichen Rahmen wohl etwas überziehen.

Am Ziel

Durchatmen und Ausschau halten

Wenn das Ziel erreicht ist, heißt es rasten, loslassen, das Ergebnis aus der Ferne betrachten. Auch dazu gibt es Methoden im Feld der Content Strategie: zum Beispiel Monitoring von Websiten und Social Media Accounts oder auch User Tests. Mit diesen Methoden können die Inhalte getestet und  überprüft werden, ob sie angenommen werden und ob die entwickelte Strategie erfolgreich ist. Oder ob es Änderungen bedarf.

Abstieg und Regeneration

Auf diese Phase freue ich mich besonders. Denn auch wie du, bin ich sehr erschöpft von den letzten Jahren durch unser Studium an der FH Joanneum. Ich hoffe, wir treffen uns bald wieder in Wien oder in Graz!

Liebe Sarah, auch ich habe mich durch unseren Dialog geklickt und über unseren vielseitigen Austausch gefreut. Es war schön mit dir, obwohl auch mir der persönliche Austausch sehr gefehlt hat. Vielen Dank für diesen Dialog auf diesem Content Logbuch <3

Viele Grüße, 

Barbara

27. Ich weiß, dass ich nichts weiß!

Liebe Barbara, nun ist das Studium fast zu Ende und es ist die Zeit gekommen meinen letzten „Blogbrief“ an dich und alle anderen Mitleser*innen zu schreiben!

Meine Intention mit dem Studium war sich im Bereich des Content Marketings zu professionalisieren, eine Expertise auf einem Gebiet zu gelangen und diese auch gegenüber anderen Stakeholder zu verteidigen! Das ist mir auch gelungen! In meinem Job werde ich geschätzt und meine Meinung wird gehört! Das ist die gute Seite!

Auf der anderen Seite komme ich mir wie eine Novizin vor. Während des Studiums haben wir in viele Bereiche Einblicke gewonnen. Mir sind die Lücken meines Wissens nun viel mehr bewusst, als zu Beginn meines Studiums. Um es in den Worten von Sokrates zu sagen:

Ich weiß, dass ich nichts weiß!

Sokrates

Jobs: viele offene Türen & Möglichkeiten

In einem Report des World Economic Forums werden die “Jobs der Zukunft“ aufgelistet. Auf Platz 4 findet sich „Digital Marketing & Strategist Specialist“.

Wenn man die gängigen Jobbörse durchstöbert, merkt man sehr schnell, es mangelt nicht an Jobmöglichkeiten für COS Absolvent*innen! Trotzdem habe ich im Moment nicht das Gefühl mich für viele Jobs zu qualifizieren. Der Grund dafür liegt sicherlich in der fehlenden Spezialisierung – ähnlich wie nach einer AHS-Matura.

Fehlender PERSÖNLICHER Austausch

Ich vermisse den persönlichen Austausch mit meinen Studienkolleg*innen und Vortragenden. Obwohl die Präsenzwochen und -tage sehr anstrengend waren, haben sie mir immer wieder meine Stärken vor Augen führt: meine besten Ideen, meine Inspiration und Motivation erhalte ich durch den Austausch im Studium. Das fehlt mir ganz besonders jetzt bei den Vorbereitungen meiner Masterarbeit auf. Ich habe am konstruktivsten nach Präsenzwochen an meinen Projektarbeiten gearbeitet. Durch Gespräche und Diskussionen sah ich Problemfelder viel klarer und wusste, wie ich diese mit den Methoden analysieren und eventuell lösen könnte. Im Moment stehe ich vor meiner Masterarbeit und ich weiß nicht, wie und wo ich anfangen sollen. Es wird auch nicht besser, je länger ich mich alleine mit der Masterarbeit beschäftige.

Wie ist das bei dir, liebe Barbara? Freust du dich auf den Studienabschluss?

Meine Reflexion zusammengefasst

Ich bin dankbar, dass ich am COS Studium teilnehmen durfte. Mein Netzwerk ist enorm gewachsen: ich habe Freunde gewonnen und durfte Kontakte zu Expert*innen auf dem Feld der Content Strategie knüpfen.

Ich habe viele Tools, Methoden und Zugänge zu Literatur kennengelernt, auf die ich außerhalb des Studiums keinen Zugang hätte. Deshalb ist mir auch bewusst, dass ich auch nicht über alles bestens Bescheid wissen muss. Ich weiß, wo ich Informationen und Expertise finde, wenn ich sie zu einem speziellen Thema benötige.

Content Log – wie geht es weiter mit dem Portfolio?

Es erfüllt mich Freude durch die Beitrage unseres gemeinsamen Blogs zu klicken! Liebe Barbara, wir haben uns zu so vielen Themen ausgetauscht und anhand unseres Blogs sieht man auch, wie vielfältig das Studium Content Strategie ist.

Vorerst wird das jedoch mein letzter Blogeintrag sein. Ich werde den Sommer nutzen um Energie zu tanken um den letzten Teil des Studiums – die Masterarbeit – zu überstehen. Wie tanke ich Energie? Ich verreise! Vor der nächsten Corona Welle und Lockdown möchte ich die österreichischen Grenzen verlassen und die größere Welt genießen.

Ich hoffe durch meine Reisen nicht nur Energie zu tanken, sondern auch wieder meine Lust und Neugier nach Content Strategie Inhalten zu finden. Ich muss gestehen, dass ich im Moment etwas erschöpft bin und ich mich darauf freue mich von Arbeit und Studium zu distanzieren – und das auch räumlich! Daher verabschiede ich mich an dieser Stelle und hoffe, dass wir uns bald mal wieder persönlich sehen 🙂

26. gather.town setup

Liebe Sarah,

unser letztes Semester ist wie im Flug vergangen. So schnell, dass ich diesen Blogartikel auch etwas verspätet ist. Ich möchte dir hier schreiben, wie es mir mit der Gestaltung von gather.town für unser letztes Barcamp gegangen ist.

 

Eine Stadt zum Treffen

gather.town ist eine Software, die virtuelle Konferenzen, Festival oder Camps ermöglicht. Mit einem Avatar navigieren und bewegen sich die Besucher:innen durch die Räume. Sobald sich zwei oder mehrere Personen näher kommen, erklingt der Ton und die Kamera schaltet sich ein. Man begegnet sich beinah so, wie man es abseits der Bildschirme macht.  

Falls du nochmals durch die Räume vom Barcamp21 spazieren möchtest – das Setup ist noch online. Und so hat es im Backend ausgesehen: 

 

Bevor der virtuelle Konferenzraum direkt in gather.town gestaltet werden konnte, wurde im Barcamp21-Team folgendes festgelegt:

Für das Barcamp21 braucht es: 

 

  • sechs einzelne Räume mit schalldichten Wänden
  • einen Meetingpunkt für das Opening und Closing
  • zwei separate Meetingpoints mit privater Diskussionsmöglichkeit 
  • genügend Platz und Bewegungsmöglichkeiten für etwa 200 Personen 
 
Nach zwei Stunden hatte ich mich in die Software eingearbeitet und die einzelnen Möglichkeiten verstanden und Elemente erkundet. gather.town begann mir Spaß zu machen. 

 

Die Möglichkeiten zusammengefasst:

Grundsätzlich kannst du alles selbst gestalten, also auch den Raumaufbau. Dazu musst musst aber wirklich viel Zeit investieren und dich intensiv mit gather.town beschäftigen. Für das Coscamp21 haben wir ein fertig gebautes Template verwendet und dieses entsprechend adaptiert. 

Der Hintergrund ist ein zweidimensionales Bild im jpg-Format, das einfach mit Photoshop entsprechend bearbeitet werden kann. Das folgende Bild zeigt dir genau den Hintergrund für unser Coscamp: Die Zahlen in den Räumen sowie die Logos wurden mit Photoshop hinzugefügt.  

Die Zahlen dienen als Orientierung und Leitsystem und sind deshalb so groß und markant, um gut lesbar zu sein.

 

Auf diesen 2D Hintergrund können in der Webaplikation gather.town  unterschiedliche Elemente ausgewählt und platziert werden. Die Auswahl ist ziemlich groß: es gibt unterschiedliche statische Elemente wie Sitz- und Liegemöglichkeiten, Barelemente, Getränke, Essen, Blumen,… Auch interaktive Elemente können ausgewählt und platziert werden, wie Beamer, Whiteboards oder Jukeboxen. Wie viele interaktive Elemente verwendet werden können, hängt vom Zahlungsmodell ab. Zusätzlich muss jeder Raum als abgegrenzter Raum mit Wänden genau definiert werden – ebenso alle Flächen, die für private Gespräche genutzt werden können. 

 

Dieses Bild zeigt die Bar, sowie das Menü. Hier kann man den Modus zwischen Einstellungen, Builder, Calender, Chat und Teilnehmer welchseln. 

 

 

Hier ist die Rooftop-Bar zu sehen, die noch als zusätzlicher Raum eingebaut wurde. Teilnehmer:innen konnten sich hier auch privat und ungesehen unterhalten. 

 

Eine gut besuchte Session in Raum 5 🙂  

 

 

Diese Blogbeiträge berichten ebenfalls davon:

Content Strategy Camp 2021 #coscamp2021

victoriahufnagl.com/tag/gather-town/

https://ayla-kusuran.jimdofree.com/gather.town-online-events/

Warst du beim Barcamp dabei? Wie hat es dir gefallen? 

Bis bald! – vielleicht sogar wieder in Wien 🙂 

25. Meine Lieblingslinks

Liebe Barbara

Einige unserer Studienkolleg*innen haben über nützliche Tools, Literatur und anderes reflektiert:

Ich habe in einem vorangehenden Beitrag 10 Gründe aufgelistet, warum ich das Grafik Programm liebe und nutze. Heute möchte ich mit dir meine Linkliste teilen, die sich im Laufe der letzten vier Semester angesammelt hat:

Es sind über 40 Links, dich sich in meiner Linkleiste im Ordner für COS19 befinden. Keine Angst, ich möchte hier nicht alle aufzählen, sondern nur die Highlights. Die Auswahl dieser Highlights wurde von mir subjektiv vorgenommen und geht einmal „quer durchs Beet“:  

Präsentationen mit Wirkung

Weißt du, was mir im Studium als erstes aufgefallen ist: wie kommt es, dass die Präsentationsfolien meiner Studienkolleg*innen immer so viel besser ausschauen? Die Antwort: https://slidesgo.com/ Die schönen und umfangreichen Google Slide und PowerPoint Templates benutze ich nicht nur im Rahmen meines Studiums, sondern auch in meiner Arbeit!

Informationen auf einen Klick!

Vor meinem Studium habe ich auch kaum mit Google Erweiterungen gearbeitet. Das hat sich nun vollkommen geändert. Auf einen Blick kann man grundlegende Informationen zu einer Seite erfahren – sei es zu SEO Grundlagen, Typografien oder Farbcodes. Diese Google Erweiterungen verwende ich am häufigsten:

Alle Erweiterungen für den Browser von Google sind im Chrome Web Store zu finden.

Accessibility von Websites

Du hast das Thema auch mehrmals angesprochen, liebe Barbara! Oft gestalten wir Websites, die uns gefallen und vergessen dabei andere Perspektiven und Zugänge. Im Rahmen der Lehrveranstaltung mit Eric Eggert haben wir viele nützliche Tools kennengelernt, wie man die Zugänglichkeit von Websites testen kann:  

Social Media

Es gibt zahlreiche Tools, die Social Media Manager*innen bei der Arbeit unterstützen. Luca Hammer hat uns in seiner Lehrveranstaltung zur Social Media Monitoring dieses hier empfohlen: https://socialblade.com/

Mit diesem Tool kannst du deine Mitbewerber*innen und dritte Social Media Kanäle beobachten und von ihnen lernen 😊

Plattformen für Online-Zusammenarbeit

Für mich ist es nach einem Jahr Pandemie schwer vorstellbar, dass es Personen gibt, die von miro noch nie gehört haben. Aber es gibt sie – wie zum Beispiel meine Arbeitskolleg*innen. Die Möglichkeiten mit miro sind grenzenlos. Ich selbst nutze es für Workshops (wie Beispiel Card Sorting Workshop zur Erarbeitung einer Brand Message) oder einfach um gemeinsam an Projekten zu arbeiten, Meetings abzuhalten, Gedanken zu sammeln…. Ohne miro geht’s nicht.

Nachhaltigkeit von Websites

Beim letzten Abschlusssymposium im Rahmen unseres Lehrgangs war das übergeordnete Thema „The Future of Content Strategy: Sustainable Content“. Ich hatte nämlich fälschlicherweise den Eindruck, dass Content (zumindest digitaler Content) umweltfreundlich sei. Für mich war dieser Tag und vor allem der Vortrag von Gerry McGovern augenöffnend! Hier ist ein Link zum Website Carbon Calculator, den er uns damals gezeigt hat: https://www.websitecarbon.com/

Literatursuche

Und zu guter Letzt möchte ich hier den Link platzieren, den ich am häufigsten im Zusammenhang mit Literaturrecherche verwendet habe: Die Suchmaschine der österreichischen Bibliothekenverbundes hat mich bei allen Projekt-, Seminar- und Masterarbeiten begleitet.


Liebe Barbara, was waren deine beliebtesten Links? Ich freue mich auf eventuelle Tipps! Auch wenn unser Studium nun zu Ende geht: „Man lernt nie aus!“

24. Was passiert, wenn ich eine URL im Browser Fenster eintippe und Enter drücke?

Liebe Barbara

Unser Studium nähert sich dem Ende! Was ich dich schon immer fragen wollte, warum hast du angefangen zu studieren? Mein wichtigster Beweggrund war, dass ich mich in einem Feld, indem ich schon Erfahrungen gesammelt habe, professionalisieren wollte. In meiner damaligen Tätigkeit als Marketing Managerin im Weltmuseum Wien habe ich unbewusst schon Techniken und Methoden von Content Strategie angewendet, ohne sie benennen zu können – wie zum Beispiel eine User-zentrierte Herangehensweise in Entscheidungen.

Ein weiterer Grund von mir Content Strategie zu studieren, war es mich mit der technischen Seite von Content Strategie auseinander setzen zu müssen.

Ich benutze das Web jeden Tag, weiß jedoch nicht ganz so Recht, wie es funktioniert.

Wir sind es gewohnt, eine URL im Browser einzugeben und die gewünschte Zielseite zu sehen. Diese Aktivität wird von uns täglich durchgeführt, ohne zu wissen oder uns zu fragen, wie es funktioniert. Dabei ist das System hinter einer angeforderten URL sehr komplex und gleichzeitig überraschend erstaunlich. Lass mich zunächst einige grundlegende Begriffe erklären:

Was ist eine IP-Adresse?

Das Internet Protocol identifiziert eine einzelne Netzwerkschnittstelle und keinen Computer. Über unterschiedliche Netzwerke (WiFi, Kabel, …) gibt es unterschiedliche IP-Adressen. Jede IP-Adresse ist eine einzelne Zahl, die die Identität unterscheidet. Die klassischste IP-Adresse hat die Form von IPv4 (Internet Protocol Version four). Es ist 32 Bit lang und wird durch 4 Dezimalzahlen (von 0 bis 225) dargestellt. Dies geschah, weil man sich die Adresse leichter merken kann, wie z.B. 10.117.23.46 Insbesondere seit der Erweiterung des IoT (Internet of Things) wächst die Zahl der mit dem Internet verbundenen Geräte rasant. Um eindeutigere Identifikationen zu haben, wurde IPv6 geschaffen, das aus 128 Bit besteht.

Was ist eine URL (Uniform Resource Localisation)?

In einer URL befinden sich mehrere Information, ähnlich einer Adressangabe (Straße, Haus-und Türnummer, Postleitzahl):

  • die Webressource wie z.B. eine Website und ihre Accessoren (Netzwerkprotokolle wie HTTP oder FTP)
  • die Lokalisierung der Website im Computernetzwerk

Eine URL besteht aus mehreren Teilen und definiert ein hierarchisches System, beginnend mit der TLD:

Aufbau einer URL

Zurück zur Ursprungsfrage: Was passiert genau, nachdem ich Enter drücke?

SCHRITT 1: Nachdem ein Gerät eingeschaltet und mit dem Internet verbunden wurde, erhält das Gerät sofort eine IP-Adresse. Dies geschieht aufgrund von DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol). Das DHCP weist Geräten IP-Adressen zu, damit diese mit anderen IP-Netzwerken kommunizieren.

SCHRITT 2:Wir öffnen unseren Browser, geben eine URL ein und drücken die Eingabetaste. Als erstes prüfen der Browser und das Betriebssystem, ob die URL bekannt ist. Wenn sich die URL nicht im Cache des Browsers befindet, benötigt das Gerät Hilfe vom DNS (Domain Name Server). Wenn das DNS keine Antwort auf die angeforderte IP-Adresse hat, muss es als nächstes bei den Root-Servern nach der IP suchen.

Was sind Root-Server?

Das sind auch Namen-server und im Grunde die Bosse des DNS in der Root-Zone. Ein Root-Server beantwortet Anfragen, indem er eine Liste der ANS (Authoritative Name Server) für die entsprechende TLD zurückgibt. In Österreich ist zum Beispiel nic.at am wichtigsten. Dieses Unternehmen ist die offizielle Behörde (Registry) für alle Domains mit den Endungen .at, co.at und org.at.

Am Beispiel der URL www.fh-joanneum.at, das Gerät erhaltet Informationen in den folgenden drei Teilen:

TLD.atInformation vom Root-Server
Domainfh.joanneumvergeben seitens nic.at
Subdomainwwwerhalten seitens der lokalen DNS

Um das nächste Mal Zeit zu sparen, wird der Browser dies IP „cachen“.

SCHRITT 3: Hurra! Der Browser kennt die IP-Adresse der URL. Durch das TCP (Transmission Control Protocol) kann der Browser den Webserver direkt kontaktieren und weitere Informationen anfordern. Genauer gesagt sendet der Browser eine HTTP-Anfrage (Hypertext Transfer Protocol). http ist die Grundlage der Datenkommunikation im Internet – die Sprache zwischen Geräten. https bedeutet, dass die gesamte Kommunikation zwischen dem Browser und den Websites verschlüsselt ist – eine geheime sichere Sprache. Der wichtigste Teil von https ist die Authentifizierung durch den Besitz von Zertifikaten wie SSL (Secure Sockets Layer) oder TLS (Transport Layer Security). Auf dem Zertifikat steht die/der Inhaber*in und von welcher Firma der/die Inhaber*in das Zertifikat erhalten hat. Diese Zertifizierungen müssen regelmäßig erneuert werden.

SCHRITT 4: Wenn http(s) die Sprache ist, wo ist der Inhalt der Sprache? Nachdem der Webserver die http-Anfrage erhalten hat, leitet dieser die Anfrage an ein Programm wie PHP, Ruby usw. weiter. Das Programm liest, was angefordert wird und stellt die Antwort in einem Format wie HTML zusammen. Der Browser antwortet in HTML-Inhalten und der User kann verschiedene Elemente auf der Webseite sehen: strukturierter Text, Bilder, Links zu anderen Ressourcen und wahrscheinlich eingebettete Video-, Audio- oder andere Multimedia-Inhalte. Voilá!

Zu kompliziert?

Hier sind zwei Videos, die es auf einfache Art und Weise veranschaulichen:

23. Grafik Programme for Dummies

Liebe Barbara

Es freut mich für dich, dass du dein Studium und deine Arbeit so gut verbinden kannst. Obwohl ich meine letzte Projektarbeit sowie auch meine Masterarbeit für die Organisation schreibe, in der ich auch arbeite, tue ich das zu Ganze in meiner Freizeit. Ich bin momentan sehr eingespannt in der Arbeit. Und mit was? Ich produziere vor allem im Moment Content:

Ich schreibe, gestalte, schneide Videos, bearbeite Fotos…

Im Gegensatz zu dir habe ich jedoch keine grafische Ausbildung. Ich kenne die gängigen Adobe Programm, aber professionell bedienen kann ich sie nicht. Daher möchte ich diesen Blog allen widmen, die Content produzieren müssen, jedoch Photoshop, Illustrator und InDesign viel zu kompliziert ist!

Es gibt nämlich eine fantastische Alternative:

Canva (Software) – Wikipedia
www.canva.com ist die Lösung aller Content-Produktions-Probleme!

Vorweg möchte ich hier sagen, dass canva mich nicht bezahlt hat Werbung zu machen 🙂 Ich bin wirklich begeistert vom Tool! Es ermöglicht , ohne große Vorkenntnisse von komplizierten Grafik Tools schnell und einfach zu gestalten.

Ich habe meinen Arbeitgeber auch davon überzeugt die Pro Version von canva zu beziehen. In der bezahlten Version In der Pro Version gibt es nicht nur unzählige Fotos und Gestaltungsmöglichkeiten, sondern auch die Möglichkeit Markenunterlagen zu speichern, Ordner anzulegen, sowie mittlerweile auch eine Planungsfunktion.

10 Gründe, warum ich canva liebe:

  1. So viele kreative Möglichkeiten und trotzdem eine kinderleichte Bedienung!
  2. Ich kann Design mit einem Klick in andere Größe umwandeln, wie zum Beispiel ein Instagram Posting in eine Facebook Beitrag!
  3. Es gibt zahlreiche Inspirationen und Vorlagen – man muss nicht von vorne anfangen, wenn man nicht möchte!
  4. Zugriff auf zahlreiche (Stock-) Fotos, Grafiken und Illustrationen.
  5. Mit einem Klick kann man Social Media Beiträge animieren.
  6. Canva ist nicht nur für statische Bilder, sondern auch für grundlegende Video Bearbeitungen möglich.
  7. Alle meine Projekte sind online und von überall zugriffbar: Rechner, Mobil, von zuhause oder aus dem Büro.
  8. Fehler gemacht? Kein Problem man kann diese schnell und unkompliziert ausbessern.
  9. Egal was du benötigst, Infografiken, Präsentationen, Vistenkarten, Poster, Smart Mockups – das Tool erfüllt dir alle Content-Design Wünsche
  10. Die Download Funktion ist unglaublich userfreundlich. Du benötigst die Datei mit transparenter Hintergrund, nur 1 von 5 Seiten oder in einer geringeren Größe. Kein Problem!

uvm.

Du bist noch nicht überzeugt, hier sind ein paar Beispiel meiner Arbeit:

LinkedIn Posting für das Closing von NaturTalente


Liebe Barbara, als Expertin auf diesem Feld, bin ich sehr gespannt, was du von meinen Arbeiten haltest!

Zu grafischen Themen haben auch andere Studienkolleg*innen geschrieben, wie zum Beispiel:

22. Symbiose Studium und Arbeit

Hey Sarah,

wie geht es dir mit der Trennung in deinem neuen Beruf und dem Studium? Gibt es bei dir eine klare Trennung zwischen Arbeit und Studium? Oder kannst die Arbeitszeit auch zum Arbeiten an Projekten verwenden? Ich schreibe die Masterarbeit für das Unternehmen, in dem ich arbeite. Da verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Studium schnell. Eigentlich ist es eine Symbiose, denn beide profitieren voneinder. Die Arbeit jedenfalls davon, dass ich Erlerntes sehr unkompliziert ausprobieren und anwenden kann. Das Studieren profitiert dann von der Erfahrung und bringt mir einen direkten Praxisbezug zur Theorie.

Zusätzlich gibt es ja noch die Projektarbeiten, die jeweils ein Projekt im echten Leben sind (oder waren) und wirklich nützliche Informationen und Wissen lieferten. Natürlich kann nicht alles gleich angewendet werden, so manch Erlerntes würde auch die vorhandenen Ressourcen im Unternehmen sprengen. Ja, wenn es zur Arbeitszeit kommt, verschwimmt diese durch das Studium auch: Projekte, die im Studium für die Arbeit durchgeführt werden, verlagern sich auch in die Freizeit. Naja, im Laufe des Studiums hat es schon mehrere Situationen gegeben, die sich wirklich gut ergänzt haben. Hier ein paar Beispiele:

  • Basic Tipps für SEO konnte ich direkt anwenden und im Team weitergeben
  • Marketing: Die Wichtigkeit der funnels konnte bei einer Social Media Kampagne angewendet werden
  • Projektarbeiten in Bezug auf Markt- und Userrecherche 
  • Schreiben im Internet: Die Tipps aus dem ersten Semester für Ecommerce Texte
  • Content Modelling ist gerade in meiner aktuellen Phase der Masterarbeit essentiell

Das sind jetzt eher kleine taktische und kurzfristige Empfehlungen und Entscheidungen die ohne langwierige Diskussionen umgesetzt werden konnten. In der Masterarbeit sollen auch strategische Handlungsempfehlungen für einen bestimmten Teil des Unternehmens enstehen. 

Ich denke, dass es auch bei Ayla und ihrem Arbeitgeber so ist. Zumindest habe ich das aus ihrem Blogartikel über Visualisierung so herausgelesen.  

Auch bei Linda ist es ähnlich, wie sie hier schreibt.

Wie ist das bei dir, liebe Sarah? f

21. Freude, Motivation und Ordnung während des Studiums

Wir sind im letzten Semesters unseres Studiums. Unglaublich! Ich möchte dies daher zum Anlass nehmen und dir in diesem Blog verraten, was mir persönlich viel Freude bereitet und mich motiviert hat jede Lecture im Studium anzuhören. Möglicherweise ist es ein bisschen spät für dich, aber möglicherweise nicht für andere Leser*innen unseres Schreibaustausches.

Meine handschriftlichen Notizen

Ich schreibe gerne mit der Hand. Ich lege Wert darauf, wie sich Papier anfühlt, wie ein Stift in der Hand liegt und wie ich den Stift auf dem Papier führe. Daher ist es nicht verwunderlich, dass meine Mitschriften während meines Studiums in Notizbüchern gesammelt sind. Obwohl ich Content Strategie studiere und mich auch beruflich hauptsächlich mit digitalen Kanälen beschäftige, genieße ich es meine Gedanken analog auf Papier zu bringen.

Es erfüllt mich daher mit Stolz in meinen vergangenen Notizbüchern zu schmökern und mir vor Augen zu führen, wieviel wir in diesem Studium bereits gelernt haben.

Meine vier Notizbücher umfassen meine bisherigen Mitschriften zum Content Strategie Studium.

Lernen durch die handschriftliche Mitschrift

Nicht besonders überraschend – aber ich selbst lerne am besten durch aktives Mitschreiben:

  • In der ersten Phase schreibe ich – meist auch mit dem Gefühl, dass wenn ich etwas nicht zu Papier bringe, es eventuell für immer verloren ginge. Die Tätigkeit des Schreibens verinnerlicht den Inhalt in mir.
  • In einer zweiten Phase kommen Farben hinzu, ich markiere farblich besonders wichtige Stellen. Das kann auch zu ziemlich hohen Kosten führen, da ich auch gerne in Büchern Notizen hinzufügen oder farblich Stellen markiere. Das kann ich nur in Büchern tun, die mir auch selbst gehören.
  • In einer dritten Phase tendiere ich dazu Skizzen oder Modelle zu zeichnen.
Hier ist ein Beispiel meiner Mitschrift von Deane Barkers Lecture zu Content Modeling. Part 2
Am besten merkt man sich begriffe und Funktionen durch Metaphern: Application Programming Interface (API) ist so gestaltet, dass sie wo andocken kann.

Erst kürzlich habe im Falter in der IT-Kolumne von Anna Goldenberg gelesen:

Wer bei einer Vorlesung seine Mitschrift am Computer tippt, merkt sich weniger. Besser fürs Hirn ist es, sich mit einem Stift auf Papier Notizen zu machen. Das waren die Erkenntnisse einer Studie, die 2014 im Fachjournal Psychological Science erschien und vielfach zitiert wurde. Wer mit der Hand mitschreibt, dessen Notizen sind kürzer, weil, anders als am Laptop, weniger wörtlich zitiert wird. Stattdessen werden die Inhalte gleich beim Schreiben verarbeitet. Die Ablenkung durch Internet und so weiter spielt keine Rolle.

Anna Goldenberg im Falter (Ausgabe Nr.13/21 – 31.März 20201)

Ich kann das nur bestätigen. Die Kolumne geht jedoch weiter:

Sechs Jahre später replizierte ein anderes Forschungsteam das Experiment, wie es für redliche Wissenschaft ratsam wäre, aber selten geschieht. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der gleichen Zeitschrift. Diesmal fanden die Forscher keine Unterschiede zwischen jenen Studierenden, die mit der Hand, und jenen, die am Laptop mitschrieben. Beide merkten sich den Inhalt eines kurzen Vortrags gleich gut. Eine schlechte Nachricht für jene, die den Niedergang der Handschrift betrauern -und eine gute für jene, die ihre eh nicht lesen können.

ebenda

Was soll ich dazu sagen? Ich selbst gehöre zur alten Schule.

20. Und schon wieder fast vorbei

Hey Sarah, 

bald ist es schon wieder vorbei – unser vorletztes Semester! Wie geht es dir? Bist du bei deiner Feasibility Studie schon gut vorangekommen?

Für mein Projekt war der eigentliche Plan, eine Customer Journey zu analysieren. Im Zuge der Recherche habe ich aber herausgefunden, dass das Angebot für die Journey noch zu wenig bekannt und ausgefeilt ist. Deshalb musste ich einen Schritt zurück machen und am Angebot und der Plattform feilen. Im Moment bin ich noch am analysieren von qualitativen Interviews. Denn der Schritt zurück bedeutet in diesem Fall auch herauszufinden, was Menschen eigentlich brauchen, was sie sich vorstellen können und wünschen, wenn es ums nachhaltige Online-Einkaufen von Lebensmitteln geht. 

Ich habe mich für Semi-Structured Interviews entschieden. Falls dich der Unterschied zwischen structured, semi-structured und unstructured Interviews interessiert, kann ich dir dieses kurze Erklärvideo von the NNGroup empfehlen:

 

Das, was mir für die Feasibility noch fehlt, ist eine Marktanaylse der Grazer Bevölkerung, um herauszufinden, ob es überhaupt genug interessierte Menschen gibt. Ich bin da schon neugierig… 

 

Außerdem habe ich mal Zeit gefunden und Blogbeiträge von uns Cos19ies gelesen 🙂 Deine kenne ich ja 🙂 

Beim Durchlesen bzw Hören erinnerte ich mich wieder an die Anfänge dieses Semesters und auch an die der vorangegangenen. Manches scheint so lange her zu sein und anderes, als wäre es gestern gewesen … 

… ein Blogpost von Linda über Buyer Personas erinnert mich an die Personas, die ich im Zuge der empirischen Projektarbeit erstellt habe und die mich eine ganze Zeit lang begleited haben.

Julia schreibt in einem ihren letzten Beiträge über ein Motivationstief am Ende des dritten Semesters – da hab ich mich auch wieder gefunden. 

… vom Podcast von Karo und Paul habe ich ein paar Episoden angehört und musste mehrmals mehrfach schmunzeln. Das Insider-Wissen, das die beiden teilen ist allerdings nicht nur lustig. 

… Kerstin gibt auf ihrem Blog mutvoll wie immer ganz ruhig und gelassen Tipps. Zum Beispiel, wie man das Vertrauen der Kund*innen gewinnt und behält. Oder wie man die DNA einer Brand gut definiert. Das sind nicht nur für diese Zeit wertvolle Tipps 🙂

Es gäbe noch so viel mehr zu lesen und lernen von all den Cos19ies 🙂 

Ich hoffe, es geht dir gut, liebe Sarah! Bis morgen und viele Grüße aus Graz <3

19. Menschlichkeit im Community Management

Liebe Sarah,

du hast mich in deinem letzten Artikel gefragt, was ich über Facebookgruppen denke. Ich bin da nicht so aktiv, aber manche finde dennoch hilfreich, manche interessant und informativ. Vor allem wenn es um spezielle Themen geht und Wissen und Tipps ausgetauscht und zur Verfügung gestellt werden. 

Hast du schon mal nachgedacht, wie wir uns trotz Lockdown und Homeoffice dennoch auf eine Art und Weise verbunden und nicht alleine fühlen können? Für mich fühlt es sich manchmal so an, als würden wir gemeinsam ein halbwegs sicheres Netz spinnen. So sind wir virtuell miteinander verbunden, können uns auf dieses Netz verlassen, in Sekundenschnelle mit Freunden per Video austauschen, Inhalte teilen und kommentieren. Wir alle sind Teil von Commuities, zur Zeit mehr online als offline, aber das verbindet uns.

 

Ein Artikel auf cmxhub.com hat mich neugierig gemacht: es ist ein veröffentlichtes Interview mit dem Community Professional of the year 2020, Paras Pundir. Ehrlich gesagt war ich überrascht, dass es dafür einen Award gibt und ebenso, dass der Community Professional of the year aus Indien kommt und auch darüber welche Ratschläge er gibt.

Wie entsteht eine Community und was hält sie zusammen? Wie auch bei erfolgreichen Unternehmen geht es auch in einer erfolgreichen Community um das „WHY“. Menschen kommen zusammen, haben die gleichen Interessen oder wollen etwas verändern oder lernen. Und es geht um ehrliche und aufrichtige Verbindungen: 

„A strong community begins with genuine connections. These authentic links are crucial to building an engaged community, online or offline.“ sagt Paras.

 

Als ein guter Community Builder muss man demnach vor allem „echt sein“ und braucht das Vertrauen der einzelnen Mitglieder sowie der Community als Einheit. Ehrlichkeit (auch sich selbst gegenüber), das Interesse Probleme zu lösen und Empathie gehören zu den Grundsätzen eines Community Proffessionals. Ja, mir ist aufgefallen, dass es in meinen letzten Artikeln häufig um Empathie gegangen ist – ein Zufall für die Zeit in der wir leben und sich vieles virtuell abspielt?

Impact ist das, was Paras jeden Tag antreibt. Denn als Community builder steht er in der ersten Reihe und kann auf Menschen wirken und sie zu etwas befähigen, motivieren und Vorbild sein. Und so entsteht Veränderung. 

„If you are true to the cause that you’re building this community for, you will eventually want to connect with members. You will want to talk to them.“

Da ist es wieder, das „WHY“.

Quelle: https://cmxhub.com/a-conversation-with-paras-pundir-community-professional-of-the-year-2020/Wi