4 . Ein Rezept für Responsive Webdesign?

Liebe Sarah,
ich sehe das mit den Cookies so wie du. Ich möchte selbst die Entscheidung treffen, was mit meinen Spuren im Netz passiert. Aber ich möchte auch Websiten uneingeschränkt und mit allen Möglichkeiten nutzen können. Da bin ich gern großzügig und stimme Cookies oft uneingeschränkt zu 🙂

Update contentlog.work

Bevor ich auf responsive Webdesign eingehe, möchte ich ein kurzes Update über contentlog.work machen. Wir haben die Website auf einen anderen Server verfrachtet und unser Problem mit dem Unterverzeichnis gelöst. Auch die Portfolio Ansicht auf der Startseite funktioniert nun einwandfrei – weiteren Logbuch-Einträgen steht nichts mehr im Wege.
Eine Kleinigkeit gilt es dennoch noch zu fixen: Auf auf Smartphones wird unser Dialog nicht optimal dargestellt. Womit wir auch schon beim Thema wären: responsives Webdesign.

Was bedeutet responsives Webdesign?

Bei einer responsiven Webdesite handelt es sich um eine Website, die sich an den Screen des vom User verwendeten Gerätes anpasst. Dies passiert nicht nur in Bezug auf die Bildschirmgröße und der Auflösung sondern auch auf die Fähigkeiten dieser Screens. Unsere Website contentlog.work sollte also auch auf Tablets, Smartphones, Großbildschirmen optimal dargestellt werden und einwandfrei funktionieren.
Responsive Webdesign setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:

  • Layout
  • Content
  • Interaction
  • Stetige Verbesserung

Nur wenn alle Komponenten richtig umgesetzt sind, ergibt die Summe ein fluides, flüssiges, Webdesign. Man kann keine Breakpoints oder Umbrüche erkennen, die Inhalte reagieren und passen sich automatisch auf die Beschaffenheit des Screens an. Sogar die Typografie kann sich flüssig verändern – hast du schon mal was von Variable Fonts gehört? Dahinter verbirgt sich die Idee, dass die Schriftgröße und andere Attribute wie Schnitt, Zeilenhöhe, Zeilenabstand mit nur einer Datei zu ändern sind. Zieht man zum Beispiel ein Fenster breiter auf, wird auch die Schriftgröße breiter und auch Animationen sind möglich :-). Entwickler und Designer testen und spielen im Moment und machen verrückte Experimente.

Das bringt uns zur Kritik, denn Stimmen meinen, dass typografisches Grundwissen dabei verloren gehen kann. Das wichtigste Prinzip, die Lesbarkeit, könnte in den Hintergrund geraten. Auch die Performance der Website kann unter dem Einsatz leiden.

Falls du trotzdem Lust hast, ein wenig herumzuprobieren: Ich habe diese Seite gefunden: axis-praxis.org Und in diesem Videio werden Variable Fonts ganz gut erklärt:

Auch wenn responsive mittlerweile ein gängiger Begriff ist und die meisten Websiten responsive gestaltet und entwickelt sind, lohnt es sich genauer hinzusehen. Denn wie wir durch unser WordPress-Theme “Orvis” festgestellt haben, kann man nicht davon ausgehen, dass alles was heute angeboten wird, den aktuellen Standards entspricht. Außerdem gibt es ständig neue Entwicklungen in Bezug auf Text- und Bildformate und deren Verhalten auf unterschiedlichen Screens. Ein wenig Recherche darüber, was ein Theme kann, zahlt sich jedenfalls aus ;-).

Zusammengefasst kann man sagen, dass man für gut funktionierendes responsives Webdesign alle Komponenten beachten sollte, fast wie in einem Rezept. Variable Fonts könnten ein Gewürz sein, oder das Salz in der Suppe.
Vielleicht finde ich mal die Zeit, eine Variable Font in unser Contentlog zu probieren. Davon werde ich dir dann auf jeden Fall berichten :-).

Was sagst du eigentlich dazu?
Barbara

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