Hey Sarah,

wie geht es dir mit der Trennung in deinem neuen Beruf und dem Studium? Gibt es bei dir eine klare Trennung zwischen Arbeit und Studium? Oder kannst die Arbeitszeit auch zum Arbeiten an Projekten verwenden? Ich schreibe die Masterarbeit für das Unternehmen, in dem ich arbeite. Da verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Studium schnell. Eigentlich ist es eine Symbiose, denn beide profitieren voneinder. Die Arbeit jedenfalls davon, dass ich Erlerntes sehr unkompliziert ausprobieren und anwenden kann. Das Studieren profitiert dann von der Erfahrung und bringt mir einen direkten Praxisbezug zur Theorie.

Zusätzlich gibt es ja noch die Projektarbeiten, die jeweils ein Projekt im echten Leben sind (oder waren) und wirklich nützliche Informationen und Wissen lieferten. Natürlich kann nicht alles gleich angewendet werden, so manch Erlerntes würde auch die vorhandenen Ressourcen im Unternehmen sprengen. Ja, wenn es zur Arbeitszeit kommt, verschwimmt diese durch das Studium auch: Projekte, die im Studium für die Arbeit durchgeführt werden, verlagern sich auch in die Freizeit. Naja, im Laufe des Studiums hat es schon mehrere Situationen gegeben, die sich wirklich gut ergänzt haben. Hier ein paar Beispiele:

  • Basic Tipps für SEO konnte ich direkt anwenden und im Team weitergeben
  • Marketing: Die Wichtigkeit der funnels konnte bei einer Social Media Kampagne angewendet werden
  • Projektarbeiten in Bezug auf Markt- und Userrecherche 
  • Schreiben im Internet: Die Tipps aus dem ersten Semester für Ecommerce Texte
  • Content Modelling ist gerade in meiner aktuellen Phase der Masterarbeit essentiell

Das sind jetzt eher kleine taktische und kurzfristige Empfehlungen und Entscheidungen die ohne langwierige Diskussionen umgesetzt werden konnten. In der Masterarbeit sollen auch strategische Handlungsempfehlungen für einen bestimmten Teil des Unternehmens enstehen. 

Ich denke, dass es auch bei Ayla und ihrem Arbeitgeber so ist. Zumindest habe ich das aus ihrem Blogartikel über Visualisierung so herausgelesen.  

Auch bei Linda ist es ähnlich, wie sie hier schreibt.

Wie ist das bei dir, liebe Sarah? f